interdizsiplinäre  UNd KOLLABORATIVE Projekte / Arbeiten


Allgemein

Die hier vorgestellten Projekte drehen sich um drei Hauptachsen: interdisziplinär, Kollaboration, interkulturell. Es beinhaltet in den meisten Fällen Video, Performance, Fotografie und Installation. Sie wurden ausschließlich in Zusammenarbeit mit anderen Künstler/innen, Tänzer/innen, Theatergruppen, Pädagogen und allgemeinem Publikum aus verschiedenen Kulturkreisen entwickelt

 

Videoteile

Die meisten Videoarbeiten sind kurze audiovisuelle Essays, die das bewegte Bild, musikalische Elemente und Texteinfügungen enthalten. Die lakonischen und fast wortlosen Geschichten, die sich auf dem Bildschirm entwickeln, werden von einem Reisenden erzählt, der eine lebenslange Reise unternimmt. Sie kombinieren oft Stadtansichten, Studioaufnahmen und choreographische / theatralische Szenen mit Modellen und manchmal auch den Künstler selbst. In vielen der Werke spürt man einen beträchtlichen Einfluss der östlichen Kulturtradition. Mehrere Videoarbeiten enthalten Aufnahmen aus früheren Arbeiten, die mit der "fortlaufenden" Strategie des künstlerischen Schaffens verbunden sind. Dieser Ansatz beinhaltet die Wiederverwendung von Materialien aus früheren Projekten und die Schaffung neuer Arbeitsbereiche, die auf der Neuanordnung und Neubestimmung vergangener Erfahrungen aus einer neuen Perspektive basieren. Die Themen der Videos sind die gleichen wie bei den Arbeiten aus anderen Disziplinen: Identität, Beziehungen (zwischen Menschen, Menschen - Kulturen, Mensch und Orte), sexuelle Probleme, Übergang, Grenzen, verloren, Einsamkeit, innerer Konflikt, Zeit, Zerstörung, Tod.

 

Performance

Performance ist wahrscheinlich eine der Kunstformen, die am sensibelsten für die Rolle sind, die soziale Interaktionen spielen und die sie hauptsächlich auch als physische Erfahrungen interpretieren. Darüber hinaus ist der Körper und seine spezifische Funktion innerhalb des Mediums Performance der Bereich, in dem das Soziale lebendig wird und auf sehr viszerale Weise präsent ist. Performances und Installationen können als poetische Kompositionen verstanden werden, die das Leben in eigenartigen Handlungen und lebendigen Bildern transformieren. Es geht nicht darum, Antworten oder konkrete Aussagen zu sozialen und politischen Themen zu präsentieren, sondern ein Angebot, das den Zuschauer dazu bringt, eigene Interpretationen oder Assoziationen zu finden. Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Begegnung und der Austausch zwischen Menschen: eine Möglichkeit, alternative und kühne Denkprozesse zu initiieren.